Hoi An: Ein UNESCO-Weltkulturerbe

Abendstimmung in Hoi AnHeute möchte ich mal etwas zu unserem Urlaubsort Hoi An schreiben. Die kleine Stadt (25 000 Einwohner) liegt im Zentrum Vietnams, etwa 30 Kilometer südlich von Danang und ist auf jeden Fall eine Reise wert. Anders als die meisten Vietnam-Besucher haben wir beim Besuch des Landes keine Rundreise gemacht, sondern unseren zehntägigen Urlaub an einem Ort, in Hoi An, verbracht. Für uns genau die richtige Entscheidung. Die quirlige Stadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten, dem Strand und den vielen Ausflugsziel in der unmittelbaren Umgebung waren optimal, um einen ersten Eindruck von Vietnam zu bekommen.
Hoi An liegt am Thu Bon River und war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein wichtiges Handelszentrum, in dem neben den großen asiatischen Staaten auch die europäischen Kolonialmächte ihre Niederlassungen hatten. Aus dieser Zeit stammen die meisten Gebäude im historischen Zentrum der Stadt, das ein wundervolles Ensemble aus asiatischer und kolonialer Architektur ist. Wie durch ein Wunder blieb es im Vietnamkrieg so gut wie unversehrt und wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Beim einem Streifzug durch die Gassen Hoi Ans begegnen einem neben den typisch gelben Häusern mit ihren massiven, dunklen Holzbalkonen, farbenfrohe Tempel und Versammlungshallen mit kunstvollen und aufwendig gearbeiteten Verzierungen. In fast jedem Haus ist ein Laden, ein Restaurant oder Werkstatt untergebracht, vor allen Dingen die zahlreichen Schneidereien (Empfehlungen folgen), in denen man sich sämtliche Bekleidungsstücke zum kleinen Preis anfertigen lassen kann, fallen ins Auge. Daneben bieten Kunsthandwerker, Schuster und Schmuckhändler ihre Dienste an und Restaurantbesitzer locken mit kulinarischen Köstlichkeiten.
Um die wichtigsten historischen Gebäude der Stadt kennen zu lernen, empfiehlt es sich, ein Sammelticket zu kaufen, mit dem man je eine Versammlungshalle, einen Tempel, ein Museum, das Handicraft House und das Wahrzeichen Hoi Ans, die Japanische Brücke besichtigen kann.
Der Strand von Cua Dai Der Strand von Cua Dai liegt nur wenige Kilometer flussabwärts von Hoi An. Hier kann man auf den Liegen diverser Strandlokale (wir waren immer im Zero Seamile Club) kostenlos den Tag verbringen, sollte aber netterweise (man wird nicht gezwungen!) etwas von den wirklich günstigen Getränken oder Speisen bestellen. Wir waren im Juni da und der Strand war so gut wie menschenleer und das Wasser wunderbar sauber.
Rund um Hoi An gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man in Zuge von (Halb-)Tagesausflügen besichtigen kann, wie die Tempelstadt My Son, die Marmorberge, die Cham Islands, das Cham-Museum in Danang oder die Kaiserstadt Hue.
Und zu guter letzt noch ein Hoteltipp. Wenn ihr paar Tage im Paradies verbringen wollt, kann ich Euch das Life Heritage Resort aufs Wärmste empfehlen. Ausführliche Infos gibt’s hier.

Weitere Infos und Bilder zu Hoi An (Liste wird ständig erweitert):
Wikipedia- Hoi An
Vietnam-Guide

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Published in: on 24.7.2007 at 21:42  Schreibe einen Kommentar  

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